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Deutscher Titel: Alfred Hitchcock
zeigt: Schweigen ist Silber
Genre: Thriller
Erstausstrahlung: 12.10.58
Filmlänge: 25 Min.
Drehbuch: Sidney Carroll
Musik:
Kamera:
Regie: Robert Stevens
Produzent:
Darsteller: Cloris Leachman (Mrs.
Templeton), Chill Wills (Mr. Kilmer), William Biff McGuire (Larry
Templeton), Peter Lazer (Johnny Templeton), Jack Mulhall (Conductor),
Scatman Crothers (Timothy, the waiter), Roy Glenn (Bartender), Geoffrey
Lewis.
Gastgeber: Alfred Hitchcock.
Inhaltsangabe: Die Templetons bahnen
sich ihren Weg durch einen Zug in Richtung Salonwagen. Vorne weg läuft der
kleine Johnny, acht Jahre alt, als Cowboy verkleidet. Dann seine Eltern.
Larry, gutaussehend und sommersprossig und Mary, nervös, schön,
märtyrergleich in ihren Handlungen, besonders im Umgang mit ihrem Jungen.
Draußen schneit es. Die Eltern sind sehr verärgert, daß Johnny vor Kurzem
von einer teuren Privatschule ausgeschlossen wurde und sind auf dem Weg,
ihn zurückzubringen. Seine Mutter ist sehr ungeduldig, extrem ungeduldig,
was ihn betrifft. Johnny ist als erster beim Salonwagen angekommen, gerade
rechtzeitig, um eine Nachrichtenübertragung über einen entflohenen
Patienten aus der staatlichen Psychatrie in San Lucerne, der letzten
Bahnstation. Seine Eltern folgen ihm in den Wagen und bestellen Getränke.
Mr. Kilmer, ein breiter Mann vom Typ Texas-Ranger, gesellt sich auf ein
Getränk zu ihnen. Er gewinnt Johnnys Bewunderung, ein echter Cowboy zu
sein. Johnny versucht weiter, mit Kilmer zu reden, aber seine Eltern, vor
allem seine Mutter, bringen ihn immer wieder zum Schweigen. Dann hält der
Zug wegen eines Motorproblems auf offener Strecke an. Das Radio berichtet,
der flüchtige Mann sei nicht gefährlich, brauche aber Hilfe. Der Schaffner
informiert sie, daß der Schaden in zehn bis zwölf Minuten behoben sei.
Mr. Kilmer bietet an, ihnen zum Zeitvertreib eine Geschichte zu erzählen.
Larry legt einen Silberdollar auf den Tisch, den Johnny haben kann, wenn
er still ist, Mr. Kilmer nicht unterbricht, für zehn Minuten.
Kilmers Geschichte handelt von seiner Zeit als Schafhirte, während der er
in einem Schneesturm wie diesem fast zu Tode erfroren wäre. In diesem
Moment sieht Johnny eine Hand von außen an der Scheibe kratzen, die
anderen sehen sie nicht. Der Junge will sie darauf hinweisen, wird aber
schnell ermahnt, still zu sein. Kilmer fährt mit seiner Geschichte fort.
Er erzählt, wie er gerettet wurde, indem er einen Zug anhielt, der ihn
dann mitnahm. Jetzt könne man das nicht mehr tun, da die doppelt
verglasten Scheiben keinerlei Geräusch durchlassen.
Plötzlich erscheint ein Gesicht am Fenster und sucht Johnnys Blick, wilde
Grimmassen schneidend. Aber jedes Mal, als der Junge anfängt, die
Erwachsenen zu unterbrechen, schneidet ihm seine Mutter entnervt das Wort
ab. Dann fährt der Zug ab, der Mann am Fenster fällt nach unten. Der Junge
bekommt den Dollar und versucht jetzt erneut, von dem Mann zu erzählen -
aber wieder verdonnert ihn seine Mutter zum Schweigen.
Johnny steckt den Silberdollar in seine Tasche, aber er fällt heraus und
rollt über den Fußboden. Nachdem sie den Waggon verlassen haben, hebt der
Kellner seinen Fuß, der Dollar liegt darunter, und steckt ihn ein. Der
Barkeeper fragt ihn, ob er sich nicht schäme. „Warum sollte ich denn?“,
antwortet er, „Er wird dem Jungen einen anderen geben. Was ist schon ein
Dollar für einen Jungen wie diesen? Was soll das überhaupt?“
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